GPZ1100 UniTrak "Mädchen" - Projekt 2021/2022

Vorstellung der Motoräder der Z-Club Mitglieder

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Kermit98
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GPZ1100 UniTrak "Mädchen" - Projekt 2021/2022

Beitrag von Kermit98 »

Die letzten Tage habe ich ein neues altes Projekt angefangen - der Wiederaufbau meiner 1983er GPZ

Ich habe es an anderen Stellen dieses Forums schon ein- oder zweimal erzählt oder erwähnt, aber zur Vervollständigung hier noch einmal die ganze bisherige Geschichte:

Ich habe im Juli 1983 im zarten Alter von 18 mit der 1100er Unitrak angefangen - Stufenführerschein war ja damals zum Glück (?) noch ein Fremdwort. Mein Vater hatte sie damals im März 1983 für sich gekauft und ... naja, sagen wir mal er hatte genug Vertrauen in die Vernunft und das Fahrkönnen seines Sohnes um mit (s)einer 120 PS-Maschine umzugehen.
kawa2.jpg
So ziemlich exakt 3 Monate später war das Motorrad ein Quasi-Totalschaden - ich hab das Verhalten des Autofahrers total falsch eingeschätzt. Shit happens...

Auf jeden Fall kam ich somit - Vollkasko sei Dank - relativ preiswert zu einen Schrotthaufen mit 1100 Kubik.

Über den Winter wurde sie dann neu aufgebaut und der Junge konnte - mit deutlich mehr Respekt vor anderen Verkehrsteilnehmern und dem eigenen Fahr"können" - wieder auf die Straße.

Einige Zeit - sagen wir 2 Jahre - später änderte sich langsam das Fahrverhalten und der Stil. Schnell fahren oder Schräglagen waren nicht mehr so sehr das Thema, zumal die GPZ selbst der "kleinen" Schwester GPZ900R weder leistungs- noch fahrwerksmäßig Paroli bieten konnte. Und spätestens mit den ersten GSX-R750 wars das dann sowieso mit dem Thema "Superbike"

Außerdem kam der Drang zur Individualität. Nach verschiedenen Lackvarianten, höheren Lenkerböcken einer GPZ1100B2 kam schlussendlich eine Art Totalumbau zum Cruiser/Chopper - inklusive vorverlegter Fußrastenanlage für eine Z1000LTD, 10 cm Gabelverlängerung (Eigenbau) und 1,05 Meter breiter Lenker - und alles eingetragen.
Ich habe sogar die damals sehr beliebten AME-Sidepipes (mit Ausgang nach unten) an die Krümmeranlage einer 1100ST angepasst. Wirklich sehr bequeme Sitzposition auch auf langen Strecken und aufgrund des breiten Lenkers sehr handlich. Und mit dem kräftigen Einspritzmotor auch von unten her genug Drehmoment um gemütlich zu "cruisen".

Klar daß das Motorrad auf Treffpunkten wie der Löwensteiner Platte einige Blicke auf sich gezogen hatte und schlussendlich hatte sogar die "MOTORRAD" (#4/1996) eine Doppelseite darüber gebracht.
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Sie hat mich nie hängen lassen - keine Ausfälle, keine Pannen, fast 130.000 Kilometer lang. In jungen Jahren hab ich gewitzelt, sie sei die einzige Frau die mich nie hat sitzen lassen - und irgendwie hat sich der Kosename "Mädchen" eingeprägt.

Dann hat sich 2003 einiges verändert. Das 2. Kind kam auf die Welt, plötzlich arbeitslos, dann einen Job im Raum Ludwigsburg (wir kommen urspünglich aus Mosbach am Neckar), Umzug.... die Prioritäten haben sich total verändert und ich hab alles verkauft was mit Motorrädern zu tun hat.

Danach 14 Jahre ein sehr stressiger Job mit insgesamt 3 Burnouts - Ohne Scheiß, Motorradfahren wäre in dieser Zeit tödlich gewesen, der Kopf war nur im Betrieb. Ich wusste an einigen Tagen nicht mal wie ich mit dem Auto ins Geschäft gekommen bin. Und dann, als fast nichts mehr ging Anfang 2017 ein neuer und vor allem stressfreier Job am Wohnort. Und der Kopf wurde wieder frei.....

Und plötzlich per Zufall im Herbst 2017 per Kleinanzeige MEINEN Chopper, MEIN MÄDCHEN in München entdeckt. Die Zeit zwischen Überlegen ob ich sie zurück kaufe und dem Anruf beim Verkäufer lässt sich eher in Lidschlägen messen.
Kawa1.jpg
Kawa1.jpg (37.04 KiB) 230 mal betrachtet
Seitdem stand sie draußen im Hof unter einer Plane. Die ganze Zeit konnte ich mangels Werkstatt, Scheune oder ähnlichem nur im Freien arbeiten. Dazwischen kam der Kerminator - den ich eigentlich als Ersatzteileträger für Mädchen gekauft hatte und dann doch fahrbereit gemacht habe - und dann die GTR1000. Irgendwie war da nie Zeit für den Chopper.

Jetzt hat mein Sohn vor Kurzem eine Scheune bei unserem Nachbar und Vermieter als Stellplatz für seine KLX650 organisiert - mit genug Platz damit auch Papa jetzt im Trockenen schrauben kann. Und nachdem an den anderen 3 Mopeds nicht wirklich was zu machen ist... fang ich einfach mal an.
Thorsten Schulz
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Kermit98
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Bestandsaufnahme und Designplanung

Beitrag von Kermit98 »

OK, ich habe ein Motorrad mit defektem Motor (Kurbelwellenlager), einigen fehlenden Teilen die ich für den Kerminator brauchte und kräftigen Standschäden am Chrom - speziell Fußrastenanlage und meine Gabelverlängerung.
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Sie stand +/-20 Jahre in Garagen und Scheunen.Andere Bauteile wie die Schwinge oder die Felgen wurden damals gold lackiert, haben aber durch Lackabplatzer usw optisch deutlich gelitten.

Motor ist kein Problem mehr, ich habe über ein Z-Club-Mitglied einen Motor mit relativ wenig Kilometern reservieren können. Es werden genug Gebrauchtteile zu vernünftigen Preisen bei Ebay angeboten und im Laufe der letzten Jahre hab ich dort auch zugeschlagen wenn bekannte Problemteile angeboten wurden - ich sag nur der "Knochen" der hinteren Federbeinumlenkung. Und ich habe ja Zeit, niemand gibt mir ne Deadline wann ich fertig sein MUSS.

Wie soll sie werden? Die Puristen hier werden sich freuen das ich sie mit großer Wahrscheinlichkeit nicht mehr als Chopper aufbauen werde. Der Hauptgrund ist primär finanzieller Natur - die Aufbereitung der Standschäden am Chrom ist mir einfach zu teuer. Natürlich weiß ich das ich, wenn ich z.B. die Gabelverlängerungen einmal ausgetragen habe sie wohl nie mehr eingetragen bekomme. Aber ich bekomme die festgerosteten Hülsen an den Gabelstandrohren nicht mal mit einem Brenner runter ohne sie zu beschädigen bzw irreparabel zu verklopfen. Und alles neu drehen lassen..... der Maschinenbaubetrieb der mir die Teile damals gedreht hatte existiert inzwischen nicht mehr.

Original- also so richtig rot mit fester Verkleidung - wird sie definitiv nicht. Ich bin einfach nicht der "so Original wie möglich"-Typ. Ich werde auf jeden Fall meinen schwarzen Lacksatz mit der Flammenlackierung am Tank verwenden.

Vielleicht ganz ohne Verkleidung, nur mit einem Rundscheinwerfer á la Cafe Racer? Da ich die Einspritzung behalten möchte und deswegen das große Steuergerät im Bürzel brauche wird es aber kein abgesägtes Cafe Racer-Heck werden.
Thorsten Schulz
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24.04.2021 - Erste Arbeiten

Beitrag von Kermit98 »

Den gestrippten Rahmen mit Kaltreiniger und Hochdruckreiniger geputzt. Da ich vor Ort den Rahmen zu realitischen Preisen gepulvert bekomme spare ich mir das Entrosten.
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IMG_20210424_133632.jpg
Wird er wieder gold oder klassich schwarz? Die Flammenlackierung auf dem Tank würde beides erlauben.....

Als ich sie vom Verkäufer geholt hatte war die rechte vordere Bremszange undicht. Ich habe mir neben den Dichtsätzen auch 3 kompette Bremssättel bei Ebay geschossen - ich glaube alle 3 für unter 50 €. Da bei der GPZ alle 3 Bremszangen baugleich sind müsste es schon mit dem Teufel zugehen wenn ich nicht bei 6 Zangen 3 verwertbare Kolben gefunden hätte.

Sauberes Innenleben ohne Schäden oder Alufraß
IMG_20210424_151908.jpg
Kolben poliert
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Im Endeffekt hatte ich nur einen Kolben mit Schaden - der in der Mitte - und jetzt 2 Kolben in Reserve
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Und Nein, ich lasse die Zangen nicht pulvern - der Lack ist so gut das eine Reinigung genügt und ich muss dann die "Kawasaki"-Aufkleber nicht suchen...
Thorsten Schulz
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Re: GPZ1100 UniTrak "Mädchen" - Projekt 2021/2022

Beitrag von Kermit98 »

Die Preise für gebrauchte GPZ-Teile sind teilweise ziemlich im Keller (schade das im Umkehrschluss so viele Motorräder geschlachtet werden weil sie in Teilen mehr bringen als komplett :( )

Die Felgen wurden damals von einem Lackierer professionell lackiert, also mit Klarlack und eingebrannt. Das heißt ich kriege die Lackierung nur von einem Abbeizbetrieb richtig entfernt.
IMG_20210424_194629.jpg
Ich habe für sage und schreibe 26,- € inkl. Fracht !!! eine klassische rot/silberne hintere Felge bekommen.
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Radlager sind zwar fertig, aber die hätte ich nach 20 Jahren Standzeit bei der goldenen Felge auch rausgeworfen. Und eine vordere Felge findet sich auch irgendwann - wie gesagt, bin nicht im Zeitdruck.

Genauso die Schwinge...... habe gerade für knapp 25,- € eine Schwinge bestellt die ich nur sauber machen muss.
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Für diesen Preis schleif ich die 2-Schicht-Profilackierung nicht von der Schwinge runter.

Das ist übrigens der schwarze Lacksatz, hier auf dem Kerminator bevor er grün wurde. Ich hab mit Schwarz, Gold, Rot und natürlich Chrom recht viele Freiheiten im Farbdesign. Die Flammen waren meine erste Airbrusharbeit am 1:1-Modell (vor- und nachher nur noch im Modellbau ;) )
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Thorsten Schulz
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Rahmen vorbereiten zum Pulvern

Beitrag von Kermit98 »

Als ich Anfang, Mitte der 90iger den Rahmen hatte Gold-Metallic lackieren lassen hatte ich vorher die meisten (hässlichen) Schweißnähte im sichtbaren Bereich mit Spachelmasse sauber verputzt. Da der Rahmen jetzt aber gepulvert werden soll konnten wir nicht sicher sein ob die Spachtelmasse die Temperaturen beim Einbrennen aushält. Also habe ich heute mit Brenner und Stahlbürste die Spachtelmasse entfernt -bin zwar kein Schwabe aber den Mehraufwand beim Sandstrahlen wollte ich nicht ausgeben ;)
rahmen1.jpg
rahmen2.jpg

Natürlich kamen dadurch die Schweißnähte wieder zum Vorschein :shock:
IMG_20210505_193515.jpg
IMG_20210505_193520.jpg

Ich muss mal mit dem Pulverer reden ob ich evtl mit Karosseriezinn da noch etwas glätten kann..... - glattschleifen/-flexen will ich nicht, jedes bisschen Stabilität wird dringend gebraucht :D
Thorsten Schulz
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Gebelverlängerung

Beitrag von Kermit98 »

Wie schon mehrfach erwähnt hatte ich Ende der 80iger die Gabel der GPZ verlängert. Das war natürlich nicht ganz so einfach wie es klingt.

Aufgrund des inneren Aufbaus der Gabelrohre war ein Bau von längeren Standrohren nicht im Plan. Der Ersatz durch eine Gabel eines der damaligen Softchopper - sagen wir mal von einer 1000LTD - scheiterte am Mangel von Spendermaschinen und ob die vom Durchmesser schwächeren Gabeln die Kraft des 1100er Motors verkraftet hätten... ich hatte da meine Bedenken. Eine Nachfrage bei AME wurde auch abschlägig beantwortet und wäre sowieso weit über dem Budget gewesen.

Also, was tun? Bei der Unitrak werden die Lenkerhalter mittels großen Schrauben in das Standrohr geschraubt - im Gegensatz zu den klassischen Konstruktionen mit Klemmen an der oberen Gabelbrücke. Der Gedanke war, mittels einer Verlängerung aus identischem Material mit Gewinden oben und unten die Gabel um 10 cm zu verlängern. Mit dieser Idee bin ich dann zur Dreherei in der (damaligen) Nachbarschaft. Der Chef hat erst einmal die Härte des Gabelmaterials festgestellt. Die Original-Gabelrohre sind im Bereich des Gewindes relativ dünn, werden aber durch die obere Gabelbrücke gegen Ausbrechen gestützt. Da bei meiner Idee dieses Gewinde aber in die Mitte zwischen den Gabelbrücken gewandert ist war mein gedankliches Horrorszenario ein ausbrechendes Gewinde und ein Durchbiegen der Gabel. Meine Lösung war dann eine lange Hülse die heiß (ca 200°) über die Verbindungsstelle geschoben wurde und nach dem Abkühlen diese Verbindung fest einspannt. Wir haben dann eine eine kleine Konstruktionszeichnung erstellt und ich bin damit zum TÜV-Ingenieur meines Vertrauens in Mosbach geschlappt. Dieser, wirklich ein Ingenieur alter Schule (!) hat sich das Ganze angeschaut und mir 2 ganze Bedingungen bzw, Vorgaben gestellt. Zum Einen die eindeutige Kennzeichnung mittels Schlagzahlen ähnlich einer Seriennummer sowie eine Bescheinigung der Dreherei daß das Material in Härte und Qualität der Originalgabel entspricht. Danach war das Eintragen ein Kinderspiel.

Natürlich hatte sich dadurch Fahrwerksmäßig einiges verändert. Durch den längeren Radstand wurde der Geradeauslauf deutlich verbessert, die Kurvengängigkeit verringerte sich dafür naturgemäß - aber wer sucht schon Schräglagen mit einem Chopper? ;)
Ich musste auch den Seitenständer verlängern und auf dem Original-Hauptständer standen beide Räder auf dem Boden.

Hier noch mal die gesamte Konstruktion:
IMG_20210424_135329.jpg
Zerlegt in Einzelteile:
IMG_20210507_185736.jpg
IMG_20210507_185902.jpg
Leider ist im Nachhinein nicht alles Gold was glänzt. Das Wechseln von Gabelöl oder Dichtringen ist praktisch (fast) nicht möglich da die inneren Verschraubungen oben in den Standrohren ja von den Verlängerungen verdeckt sind. Und die Passhülsen zum Entfernen mehr oder weniger mit Gewalt von den Rohren geschlagen werden müssen - selbst mit Hilfe eines Lötbrenners nicht ohne Zerstörung der Chromschicht und Verbiegen zu machen. Außerdem hat sich durch die Belastung des verlängerten Seitenständers und des höheren Schwerpunkts ein Riss im Rahmen um den Seitenständer gebildet.

Ich hadere immer noch mit mir ob ich diese verlängerte Gabel behalte - sie ist ja eingetragen :D - und nur die Hülsen durch eine veränderte Konstruktion ersetze, z.B. durch einen demontierbaren Auspuffverbinder..... noch ist nicht aller Tage Abend ;)
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Re: GPZ1100 UniTrak "Mädchen" - Projekt 2021/2022

Beitrag von ausreiter »

Hi Kermit,

danke für die schöne Story...

zum wechseln von Öl o. Simmerringe könntest du von unten dran. VR raus und Tauchrohre abmontieren.
Ohne den Lenkkopf zu zerlegen.
Geht zumindest bei meinen Twins.

Da fällt mir auf, das die innere Verschraubung ja von oben gekonntert werden muss( langer Schlüssel).
Ok, dann muss doch oben zumindest geöffnet werden. Ist das eine Schwierigkeit?

Auf jeden Fall bitte weiter beschreiben,

ciao
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Re: GPZ1100 UniTrak "Mädchen" - Projekt 2021/2022

Beitrag von Kermit98 »

ausreiter hat geschrieben: So 9. Mai 2021, 09:51 Da fällt mir auf, das die innere Verschraubung ja von oben gekonntert werden muss( langer Schlüssel).
Ok, dann muss doch oben zumindest geöffnet werden. Ist das eine Schwierigkeit?
Nicht nur das... die vorderen Federn werden ja durch je eine große Verschraubung oben gehalten und unter Spannung gesetzt.
Ich bekomme zwar die Tauchrohre ohne das Haltewerkzeug abgeschraubt ( Psst, Geheimtipp, Druckluft-Schlagschrauber ;) ) aber die Gefahr das mir auf den letzten Gewindegängen durch die Federn die Bauteile um die Ohren fliegen ist mir zu groß. Außerdem hinterher die Federn dann von unten mit den Tauchrohren wieder zusammenzudrücken.... Nee, Danke :o

Ich suche immer noch nach einer Lösung die Hülse als Versteifung..... der Standrohrdurchmesser von 39 mm ist nicht so gängig :cry:

Ich schreib die Story weiter....
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